6 Irrtümer rund um die Bestattung – und was wirklich stimmt
Wenn ein Angehöriger verstirbt, müssen viele Entscheidungen getroffen werden. Dabei begegnen uns immer wieder Fragen, die auf Missverständnissen beruhen. Manche halten sich seit Jahren, andere entstehen einfach, weil die meisten Menschen nur selten mit dem Thema Bestattung in Berührung kommen.
Wir möchten einige dieser Irrtümer aufklären.
Irrtum 1: „Eine Feuerbestattung ist immer günstiger als eine Erdbestattung.“
Das lässt sich so nicht sagen.
Die Gesamtkosten einer Bestattung setzen sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen. Neben den Leistungen des Bestattungsunternehmens spielen vor allem die Friedhofsgebühren, die gewählte Grabart und die Nutzungsdauer eine wichtige Rolle. Diese unterscheiden sich je nach Friedhof zum Teil erheblich.
Deshalb lohnt es sich, immer die Gesamtkosten zu betrachten – nicht nur die gewählte Bestattungsart.
Irrtum 2: „Nach einem Todesfall muss sofort alles entschieden werden.“
Viele Angehörige befürchten, innerhalb weniger Stunden sämtliche Entscheidungen treffen zu müssen.
Tatsächlich gibt es organisatorische Schritte, die zügig erledigt werden müssen. Für viele andere Entscheidungen – etwa zur Gestaltung der Trauerfeier, zur Musikauswahl oder zum Trauerdruck – bleibt jedoch ausreichend Zeit.
Unsere Erfahrung zeigt: Gute Entscheidungen entstehen selten unter Zeitdruck.
Irrtum 3: „Ich brauche alle Unterlagen sofort.“
Nicht immer.
Fehlende Dokumente können häufig nachgereicht werden. Natürlich erleichtern Personalausweis, Geburts- oder Heiratsurkunden und gegebenenfalls Scheidungsurteile die Bearbeitung der Formalitäten.
Sollte etwas nicht sofort auffindbar sein, ist das jedoch meist kein Grund zur Sorge. Gemeinsam klären wir, welche Unterlagen tatsächlich benötigt werden und wie fehlende Dokumente beschafft werden können.
Irrtum 4: „Ich darf den Verstorbenen nach der Überführung nicht mehr sehen.“
Viele Menschen gehen davon aus, dass eine persönliche Abschiednahme nach der Überführung nicht mehr möglich ist.
In vielen Fällen ist sie jedoch auch später noch möglich. Eine ruhige Abschiednahme kann für Angehörige ein wichtiger Schritt sein und hilft oft dabei, den Verlust begreifbarer werden zu lassen. Deshalb geben wir den Angehörigen im Bestattungshaus Schlage genau diese Zeit.
Wer diesen Wunsch hat, sollte uns einfach ansprechen.
Irrtum 5: „Eine würdevolle Bestattung muss aufwendig sein.“
Würde hat nichts mit dem Umfang einer Trauerfeier zu tun. Manche Familien wünschen sich eine große Abschiedsfeier mit vielen Gästen, andere bevorzugen einen kleinen, persönlichen Rahmen. Beides kann gleichermaßen würdevoll und angemessen sein.
Entscheidend ist nicht, wie viel organisiert wird, sondern dass der Abschied zu dem Menschen passt, von dem Abschied genommen wird.
Irrtum 6: „Eine Bestattungsvorsorge ist erst im hohen Alter sinnvoll.“
Vorsorge bedeutet vor allem, Angehörige zu entlasten. Wer seine Wünsche frühzeitig festhält, nimmt seiner Familie später viele schwierige Entscheidungen ab. Dabei geht es nicht nur um finanzielle Aspekte, sondern auch um persönliche Vorstellungen zur Bestattungsart, zur Trauerfeier oder zum Grab.
Deshalb beschäftigen sich heute Menschen aller Altersgruppen mit dem Thema Bestattungsvorsorge. Wir stehen Ihnen für ein informatives Gespräch gerne zur Verfügung.
Unser Angebot
Rund um das Thema Bestattung gibt es viele Annahmen, die sich hartnäckig halten. Gleichzeitig ist jeder Trauerfall anders und bringt individuelle Fragen mit sich.
Deshalb nehmen wir uns im Bestattungshaus Schlage in Leichlingen Zeit für eine persönliche Beratung. Wir erklären verständlich, welche Schritte notwendig sind, welche Möglichkeiten bestehen und welche Entscheidungen in Ruhe getroffen werden können. So schaffen wir Orientierung – damit Angehörige sich in einer schweren Zeit auf das Wesentliche konzentrieren können.



